Sanierungen

Förden Sie mit einer Patenschaft für eine oder mehrere Orgelpfeifen die Renovierung und Modernisierung der Orgeln in der Stadtkirche Bayreuth!

Orgelsanierung

Dreifaltigkeitsorgel von innen zum Spieltisch aufgenommen
Bildquelle: Martin Kleineidam
Dreifaltigkeitsorgel

Geben Sie den Ton an! Helfen Sie beim Erhalt der Orgeln!

Die Bayreuther Stadtkirche verfügt mit Ihren beiden Orgeln, der großen Steinmeyer-Orgel (61 Reg. IV/P, Bj. 1961) und der Magdalenen-Orgel im Chorraum (11 Reg, II/P, Bj. 1978) 
über eine der größten und bedeutendsten 
Orgelanlagen in Nordbayern.

Durch die Generalsanierung der Stadtkirche seit 2006 ist es notwendig geworden, die 
beiden Orgeln sorgfältig zu reinigen und 
zu renovieren. Um dem hohen Anspruch an die Orgeln für Gottesdienste, Konzerte und als Lehr- und Prüfungsinstrument der Hochschule für ev. Kirchenmusik gerecht zu werden, hat der Kirchenvorstand der Stadtkirche eine behutsame Erweiterung und Modernisierung der beiden Orgeln beschlossen:

  • Erweiterung der Hauptorgel um 9 Register, 
darunter zwei 32‘-Register für das Pedal
  • Umbau und Erweiterung der Magdalenen-
Orgel um 4 Register
  • Neubau eines viermanualigen Generalspieltischs für den Chorraum, von dem aus 
beide Orgeln angespielt werden können.
  • Übernehmen Sie die Patenschaft für eine oder mehrere der neuen 676 Orgelpfeifen oder 254 Tasten.

Hilfe zum Erhalt der Stadtkirche

Stadtkirche Bayreuth beim winterlichen Eindecken
Bidlquelle: Hans-Helmut Bayer
Stadtkirche Bayreuth

Die staatliche Baupflicht hat sich nur auf die unbeweglichen Teile der Stadtkirche erstreckt wie Mauern oder Türme und auch da beträgt der kirchliche Anteil 5 %. Die Sanierung der Inneneinrichtung wie Heizung, Sprechanlage oder insbesondere die Restaurierung und Erweiterung der Orgel muss von der Stadtkirchengemeinde getragen werden.

Deshalb bitten wir nach wie vor um Ihre Spende insbesondere dann, wenn Ihnen das Ergebnis der Sanierung gefällt.


Sanierungsmaßnahmen 2006-2014 auf einen Blick

Die Sanierungsmaßnahme wurde in drei Bauabschnitte eingeteilt.

 

1. Die Dachkonstruktion, die Mauerkronen, sowie der Chorbogen wurden saniert.

 

2a. Die Kirchtürme und das Kirchenschiff wurden statisch ertüchtigt und die Fassaden, der Gewölbeputz und der Anstrich erneuert. Der Fußboden wurde überarbeitet und die Glockenstühle saniert.

 

2b. Das Staatliche Bauamt ließ den Altar restaurieren, den Chorraum erweitern und das Langhaus, die Seitenschiffe, den Südturm, die Westhalle und den Nordturm erneueren. Umstrittenwar die Markgrafengruft. Sie ist jetzt hinter dem Altar mittels einer schönen gewundenen Treppe zugänglich und durch zwei Glaswände einsehbar. Die Türmerwohnung wurde restauriert und als kleines Museum eingerichtet. Nun können Besucherinnen und Besucher anschauen, wie die Türmer in früheren Jahrhunderten in 50 m Höhe mit ihren Familie dort Tag und Nacht gelebt haben. Der Michaelschor hinter der Orgel und zwischen den Türmen gelegen wurde restauriert, mit Emporen ausgestattet und erstrahlt in dem wunderbaren Licht des großen Westfensters. Die Orgeln wurden nicht nur vollständig überholt, sondern um etliche Register ergänzt. Die Stadtkirche hat mit der umgestalteten Sakristei einen neuen sakralen Raum gewonnen. Auch das Pfarrerstübchen – die 1789 eingebaute Wipprechtsche Chorloge – wurde saniert. Die Kirche bekam eine neue Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Elektrik und eine neue Lautsprecheranlage.


Die Kanzel fand ihren neuen Ort mit gewundenem Treppenaufgang ebenso der Taufstein, der eine neue Abdeckung erhielt. Der Orgelprospekt ist jetzt mit einem symmetrischen, neu angelegten Bogen zweibeinig unterfangen.


Die Steinskulpturen – sie waren im Mittelalter an der äußeren Chorwand zu finden – zogen nach ihrer Interimswohnung Westvorhalle ins Kirchenschiff und fanden an den Säulen ein neues Zuhause.
Modern und flexibel lassen sich nach Bedarf in Zukunft die ersten beiden Bankpodeste verschieben.
Hinzugekommen sind ein Volksaltar, ein Osterkerzenständer und ein Lesepult (Ambo) der Münchner Künstlerin Sabine Straub, die auf dem vorgezogenen Chorboden stehen.


Insgesamt erstrahlt die Stadtkirche in einem neuen Licht mit kräftigen Farben. Allen Bauleuten, Handwerkern, Architekten, Planern, Verantwortlichen, Sponsorinnen und Förderern ein großes Kompliment für diesen Wurf. Das achtjährige Warten hat sich