Würdigung nach 15 Jahren Dienst an der Stadtkirche >
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Ein Pult für Jakobspilger

Unter der Jakobsfigur in der Stadtkirche findet sich nun der Pilgerstempel und weitere Informationen für Pilger


Schreinermeister Mathias Schliwa (l.) und Pfarrer Michael Thein (r.)

Bayreuth – im Mittelter an der Handelsstraße Via Imperii (Reichsstraße) von der Ostsee zur Adria gelegen – war vermutlich eine Station auf dem Pilgerweg nach Rom und Santiago de Compostela. Ein Zeichen dafür ist die Figur des Pilgerpatrons Jakobus d. Ä. (Anfang 15. Jh.) in der Stadtkirche, die die in die Kirche Kommenden begrüßt. Außerdem gab es von Ende des 15. Jh. bis Mitte des 16. Jh. ein Pilgerhospiz in Bayreuth.

Auch heute besuchen regelmäßig Jakobspilger die Stadtkirche: Sie kommen von Norden auf dem Jakobsweg Via Imperii (von Berlin oder Leipzig) oder von Nordosten auf dem Sächsischen Jakobsweg (von Bautzen und Dresden) und gehen über Nürnberg weiter Richtung Schweiz, Frankreich und Spanien. Für den Wegabschnitt von Hof nach Nürnberg ist der Bayreuther Pfarrer Michael Thein verantwortlich.

Nun hat Schreinermeister Mathias Schliwa für die Stadtkirche ein Pult geschaffen, das seinen Platz unter der Jakobusfigur finden soll. Es zeigt eine Karte mit den heutigen Jakobswegen und bietet Platz für den Pilgerstempel und Informationen zum Weg von Hof nach Nürnberg.