Ausstellungen
14. Februar bis 29. März 2026 - Stadtkirche
ge(h)denken
Eine Foto-Ausstellung über Gedenken, Erinnern, „Helden“, Trauer und Hoffnung‘ von Wolfgang Noack
Beim öffentlichen Programmauftakt des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Oberfranken-Mitte am 03.03. um 18:30 Uhr wird der Künstler Wolfgang Noack selbst in die Foto-Ausstellung ‚ge(h)denken. Eine Ausstellung über Gedenken, Erinnern, „Helden“, Trauer und Hoffnung‘ einführen.
Was denkt jemand, der vor der übergroßen Bismarckstatue mit Schwert in Hamburg steht? Was fühlt eine Person, die durch die Betonstelen des Denkmals für die ermordeten europäischen Juden in Berlin geht? Was macht es mit den Schülerinnen und Schülern, die an dem Kinderdenkmal für die Opfer des Atombombenabwurfs im Peace Park in Hiroshima Girlanden mit Papierkranichen in einen Schrein hängen? Denkmäler werden errichtet, um zu erhöhen und um zu trauern, um Respekt zu verlangen und zu mahnen, um zu danken oder zu hoffen. In Deutschland stehen über eine Million Denkmäler (nach dem Denkmalschutzgesetz erfasst). Krieger- und Ehrenmäler, die an gefallene Soldaten erinnern, gibt es weltweit beinahe in jedem Ort und in den unterschiedlichsten Ausführungen. Alleine in Deutschland stehen über 100.000. Denkmäler werden aufgestellt und wenn es anders kommt auch wieder abgerissen. Es gibt das verordnete Gedenken und das stille Nachdenken. Die meisten Denkmäler erzählen vom Leid, viele versuchen dem Leid zu trotzen und schreiben Heldengeschichten. Dabei sollten Denkmäler eigentlich nur erinnern und mahnen. Denkmäler sind Lernorte.
Die Ausstellung ist in der Passionszeit bis zum 29. März in der täglich 9-18 Uhr geöffneten Stadtkirche zu sehen.


